Die neue Generation iPhone, iPad und Watch von Apple

Das iPhone 13 kommt sogleich in vier Varianten daher. Begleitet wird es von der bereits siebten Generation einer Apple Watch, außerdem dürfen wir uns über zwei neue iPad-Modelle freuen.

Apple hat aus der Not eine Tugend gemacht, so sind Online-Events ohne Publikum für Apple inzwischen eine ganz normale Sache. Der CEO Tim Cook präsentierte gerade in seinem Hauptquartier in Cupertino die kommende iPhone-Generation plus weitere Hardware-Neuheiten unter dem ansprechenden Motto „California Streaming“.

Betrachten wir zunächst das neue iPhone

Wie bei seinem Vorgänger gibt es gleich wieder vier Modelle:

  1. iPhone 13 mini mit einem 5,4-Zoll-Display
  2. iPhone 13
  3. iPhone 13 Pro beide mit 6,1 Zoll-Display
  4. Das iPhone 13 Pro Max verfügt sogar über ein 6,7 Zoll-Display.

Beide Pro-Modelle warten mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz auf, während die Grundmodelle wie bisher noch mit 60 Hz arbeiten. Dafür ist der relativ breite Balken für die Face-ID und Frontkameras bei allen Modellen etwas schmaler geworden. Der Apple-Tradition folgend wurde auch in dieser Runde wieder ein schnellerer Chip verbaut, der zudem sogar sparsamer mit Energie umgeht. Es handelt sich dabei um den Apple A15 Bionic mit sechs Kernen. In den Pro-Versionen wird dieser durch einen Fünfkern-Grafikchip unterstützt.

Kamera-Ausstattung

In den zwei Basismodellen sind wieder rückwärtige Kameras verbaut, deren zwei Linsen mit 12-Megapixel arbeiten. Die Hauptlinse wurde mit dem größeren Sensor wie die teureren Modelle und mit einer zusätzlichen Blendöffnung (f/1.6) ausgestattet. Wie gehabt gibt es die 120-Grad-Weitwinkellinse, welche jetzt mit einer optischen Bildstabilisierung versehen ist.

Beide Pro-Modelle verfügen jeweils über eine Dreifachkamera mit einer Blendenöffnung von f/1.5 (Hauptlinse) und größeren Sensoren. Die Weitwinkellinse ist mit Autofokus ausgestattet und ermöglicht Makroaufnahmen. Mit dem Zoomobjektiv ist maximal eine dreifache Vergrößerung zu erreichen.

Preisgestaltung

Für das Mini sind mindestens 799 Euro zu berappen, beim iPhone 13 sind es 899 Euro, also keine Veränderung gegenüber den Vorgängern. Dafür ist der Speicher in der Basisversion mit 128 GB aufs Doppelte angewachsen.

Für das Pro müssen Sie schon 1.149 Euro bezahlen und das Pro Max reicht auf 1.249 Euro herauf. Hier wurden die Speicher mit 256 beziehungsweise 512 GB bestückt. Wer ein Pro-Modell mit erstmals 1 Terabyte bekommen möchte, muss allerdings 1.829 Euro auf den Tisch legen. Verfügbar sind alle iPhone-Modelle ab dem 24. September 2021.

Zwei iPad-Modelle und Apple Watch 7

Die neuen iPads sind mit dem Betriebssystem iPadOS 15 ausgestattet. Die inzwischen schon neunte Generation des iPad-Basismodells tritt im Format 10,2 Zoll auf. Mit dem A13 Bionic hat es einen schnelleren Prozessor bekommen und die Frontkamera erreicht nun 12 Megapixel und verfügt über ein 122-Grad-Weitwinkel. Die Variante mit 64 GB Speicher und WLAN bekommen Sie schon für 379 Euro. Sie können sich aber auch für ein Gerät mit 256 GB plus 4G-Modul entscheiden.

 

Das iPad Mini hat jetzt einen deutlich schmaleren Rahmen und stellt daher ein 8,3-Zoll-Display bereit, obwohl sich die Gehäuseabmessungen gegenüber dem Vorgängermodell nicht geändert haben. Darüber hinaus ist nun ein USB-C-Anschluss anstelle des Lightning-Steckers vorhanden und es gibt Stereo-Lautsprecher.

 

Der neue A15 Bionic Prozessor ist 40 Prozent schneller geworden, rückwärtig haben wir eine 12-Megapixel-Kamera und es gibt jetzt eine 12-Megapixel-Weitwinkel-Frontkamera. Auch hier gilt das Datum 24. September für die ersten Käufer. Die 64-GB-Variante ist schon für 549 Euro zu haben, wer auf 256 GB Wert legt, zahlt etwas mehr. Außerdem gibt es noch die Versionen mit 5G-Modul ab 719 Euro.

 

Bei der Vorstellung der Apple Watch 7 wurde deutlich, dass die Gehäusevarianten 41 und 45 Millimeter jetzt geringfügig größer sind. Bei ebenfalls schmalerem Rahmen wird nun eine um ein Fünftel größere Display-Fläche geboten. Es gibt ein USB-C-Ladegerät, mit dessen Hilfe die Ladezeit um ein Drittel verkürzt werden konnte.

 

Die Anwendung der Norm IP6X schützt das Gehäuse effektiv vor Staub. Gemäß WR50 kann man mit der neuen Apple Watch problemlos schwimmen gehen. Wann die Watch verfügbar ist, wurde leider noch offengelassen, aber im späteren Herbst sollte es wohl möglich sein. Gemunkelt wird hier über gewisse Produktionsschwierigkeiten.

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