01
Bringen Sie altes und neues Smartphone mit
Laden Sie beide Geräte und nehmen Sie die passenden Kabel mit. Lassen Sie das alte Gerät eingerichtet. Teilen Sie vorab mit, wenn Sie zwischen iPhone und Android wechseln oder das neue Gerät schon eingerichtet haben.
Notieren Sie, welche Daten besonders wichtig sind: etwa Fotos aus einem bestimmten Zeitraum, gespeicherte Kontakte oder ein wichtiger Chat. Diese Liste hilft später bei der Kontrolle.
Ein defektes Gerät sollten Sie nicht nur für die Datenübertragung unter unsicheren Bedingungen einschalten oder laden. Beschreiben Sie den Defekt vorher.
02
Gerätecodes und Passwörter bereithalten
Prüfen Sie zu Hause, ob Sie Ihr altes Handy entsperren können und Zugang zu Ihrem Apple Account, Google-Konto und E-Mail-Konto haben. Mit „Apple Account“ ist das früher als Apple-ID bezeichnete Konto gemeint.
Manche Anmeldungen benötigen zusätzlich eine SMS oder Bestätigung auf einem bereits angemeldeten Gerät. Halten Sie deshalb auch die bisherige Rufnummer beziehungsweise die verwendete Bestätigungsmöglichkeit verfügbar.
Zugangsdaten kennen heißt nicht, sie weitergeben zu müssen: Senden Sie Passwörter, Banking-PINs und Sicherheitscodes nicht per Kontaktformular oder E-Mail. Geben Sie notwendige Kontopasswörter möglichst selbst am Gerät ein. Ist ein Passwort unbekannt, klären Sie die Wiederherstellung vor dem Termin.
03
WhatsApp, Fotos und Kontakte vorher prüfen
Schauen Sie bei einer vorhandenen Sicherung auf Datum und Umfang. „Backup eingeschaltet“ bedeutet nicht automatisch, dass die letzten Fotos oder alle App-Daten enthalten sind. Öffnen Sie wichtige Daten probeweise und prüfen Sie, ob die Synchronisierung abgeschlossen ist.
WhatsApp: Sichern beziehungsweise übertragen Sie Chats mit dem für Ihren Gerätewechsel vorgesehenen Verfahren. Ein Wechsel zwischen Android und iPhone kann andere Schritte erfordern als ein Wechsel innerhalb desselben Systems. Die benötigte Rufnummer sollte für eine Bestätigung erreichbar bleiben.
Banking und Freigabe-Apps: Planen Sie diese separat ein. Die App auf dem neuen Startbildschirm bedeutet noch nicht, dass Überweisungen freigegeben werden können. Je nach Bank sind ein Gerätewechselverfahren oder neue Aktivierungsdaten nötig.
Anmelde-Apps und weitere geschützte Zugänge: Prüfen Sie auch Apps für Bestätigungscodes, Firmenzugänge und digitale Ausweise einzeln. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass eine allgemeine Gerätekopie sämtliche Zugänge betriebsbereit überträgt.
SIM und eSIM: Datenübertragung und Rufnummernübernahme sind unterschiedliche Schritte. Testen Sie zum Schluss, ob das neue Gerät tatsächlich mit Ihrer vorgesehenen Rufnummer erreichbar ist.
04
Online nur vorbereiten, Übertragung meist vor Ort
MoCoS bietet Datenübertragung und Einrichtung als kostenpflichtige Leistungen an. Umfang und Zeitbedarf hängen unter anderem von den Geräten, der Datenmenge und notwendigen Anmeldungen ab.
Für die Vorbereitung nennen Sie beide Modelle, einen möglichen Defekt und die besonders wichtigen Daten oder Apps. So lässt sich der Termin gezielter planen. Eine vollständige Übertragung jeder App und jedes Zugangs lässt sich nicht pauschal zusagen.
05
Was Sie zusätzlich mitbringen sollten
Nehmen Sie beide verfügbaren Geräte, passende Kabel und Ihre Liste wichtiger Daten mit. Halten Sie Gerätecodes und Kontozugänge für die eigene Eingabe bereit. Für Banking oder Firmenzugänge können weitere Unterlagen des jeweiligen Anbieters erforderlich sein.
Bevor das alte Gerät gelöscht wird, kontrollieren Sie auf dem neuen:
Testen Sie keine kostenpflichtige Aktion oder Überweisung nur zur Probe. Nutzen Sie die vom Anbieter vorgesehenen Kontrollen. Erst wenn die wichtigen Punkte geklärt sind, entscheiden Sie über das Zurücksetzen des alten Geräts.
- Öffnen sich alte und aktuelle Fotos, Kontakte und wichtige Dateien?
- Sind die benötigten Chats vorhanden?
- Können Sie E-Mails senden und empfangen?
- Funktionieren Banking-Anmeldung und das vorgesehene Freigabeverfahren?
- Sind wichtige Bestätigungscodes und Firmenzugänge nutzbar?
- Funktionieren Rufnummer, SMS und mobile Daten?
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Weiterführende Quellen